Mobbing in der Schule & Universität

Mobbing an der Schule ist deshalb so gefährlich, weil Jugendliche die Reichweite Ihrer Handlung nicht abschätzen und die Opfer sich nicht wehren können.

   

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Youngdata.de ist online (16/04/2015)

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Neue Regelungen bieten vereinfachten Opferschutz…

Die im Sommer 2013 verabschiedeten neuen Regelungen zum... [more]

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Das Landgericht Frankfurt hat entschieden, dass die Verbreitung... [more]

Bundesarbeitsgericht: Keine Verwirkung eines Schmerzensgeldanspruchs…

In seinem Urteil vom 11.12.2014 entschied das Bundesarbeitsgericht... [more]

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Spamschutz: Welches Wort wird gesucht? Re**tsanwa*t
 

Mobbing und gerade Cybermobbing findet heute zunehmend unter Schülern und Studenten statt. Dabei existiert eine Vielfalt an Formen des Mobbings. Öffentliche Foren, soziale Netzwerke und virtuelle Lernumgebungen sind dabei beliebte Plattformen, um andere zu beleidigen, lächerlich oder verächtlich zu machen. Genutzt werden dabei neben öffentlich einsehbaren Foreneinträgen auch z.B. virtuelle Pinnwände und private Nachrichten von Netzwerken, Email und SMS.

Unter Jugendlichen werden schnell Bilder oder Videos online gestellt, ohne dass die Tragweite der Veröffentlichung bedacht wird. Fotos von Parties werden ebenso hochgeladen, wie Fotomontagen. Öffentlich präsentiert werden heimlich aufgenommene Bilder und Videos die den Abgebildeten in lächerlich wirkenden Momenten oder unfreiwilligen Situationen zeigen. Es gilt das Sprichwort „Das Internet vergisst nie“: Regelmäßig sind Inhalte für sehr lange Zeit und über mehrere Orte und Verlinkungen abrufbar. Gerade bei Menschen, die jetzt im Jugendalter sind, können online verfügbare Inhalte noch lange deren Leben beeinflussen.

Für die Schüler ist es wichtig zu wissen, dass sie solchen Handlungen nicht schutzlos gegenüberstehen. Was unter Schülern meist als Spaß und Gruppenspiel verstanden wird, verletzt nicht selten Rechtspositionen der Betroffenen. Dabei ist es von enormer Bedeutung, dass Jugendliche, die Opfer von Mobbing sind, von Eltern und Pädagogen unterstützt werden. Pädagogen sollten über das Phänomen, die Gefahren, technischen Funktionsweisen und juristischen Möglichkeiten des Mobbings unter Jugendlichen informiert sein. Denn Cybermobbing kann eine echte psychische Gefahr für betroffene Jugendliche darstellen. Mobbing kann ihnen die Lust am Schulbesuch nehmen, Ängste schüren und dadurch zu Lernproblemen führen.

Du wirst selbst in deiner Klasse oder Schule gemobbt? Jemand hat Fotos von dir veröffentlicht, mit deren denen du nicht einverstanden bist? Sie wissen, dass ihr Kind mit Bild- und Textveröffentlichungen unter Druck gesetzt wird? Oder sind Sie Lehrer an einer Schule und wissen, dass unter Ihren Schülern gemobbt wird?

Wir unterstützen Jugendliche, Eltern und Pädagogen in juristischen und technischen Fragen rund um das Thema Cybermobbing. Unsere in diesem Bereich angebotenen Dienstleistungen finden Sie beispielhaft rechts aufgelistet.
 
Mobbing unter Jugendlichen findet in vielfältigsten Formen statt. Im Folgenden stellen wir Ihnen ausgewählte rechtliche Aspekte des Cyber-Mobbings unter Schülern vor. Lesen Sie hierzu auch die spezielleren Beiträge zu Mobbing in sozialen Netzwerken , in Internetforen und Chatrooms und des Mobbings per Email und SMS .

Rechtliche Aspekte

Ehrverletzende oder drohende Äußerungen müssen nicht geduldet werden. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 I i.V.m. 1 I Grundgesetz hat vielfältige Ausprägungen. In diesem Kontext schützt es insbesondere die freie Entfaltung der Persönlichkeit und des sozialen Geltungsanspruchs. Als Ausfluss dieses Rechts kann sich der Einzelne gegen falsche und diffamierende Äußerungen sowie gegen Drohungen wehren.

Hingegen sind Meinungsäußerungen positiver oder negativer Art im weiten Rahmen zulässig. Werden Meinungsäußerungen über Personen getätigt, so sind die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen mit den Rechten des Äußernden, insbesondere der Meinungs- und Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 1 S. 1 und 2 des Grundgesetzes) gegeneinander abzuwägen.