bewertungsportale offpresse offsuchmaschinen offtv offmobbing kon off

Cybermobbing in der Gastronomie & Co

Der schnelle Klick auf dem Smartphone - die Suche nach dem Restaurant um die Ecke funktioniert in einer fremden Stadt oder Gegend über Rankings.

 

Diese umgangssprachlich auch Hygienepranger genannten Plattformen wurden in den Bundesländern, in denen sie eingeführt wurden, zunächst per einstweiliger Anordnung von den zuständigen Gerichten untersagt. Die Gerichte sahen Bedenken gegen Verfassungsmäßigkeit der Publizierungspflicht. Die Gerichte haben aber nicht die Veröffentlichung als solche untersagt, sondern nur die konkrete Art der Publizierung. So bestünden etwa unzureichende Regeln zur Dauer der Veröffentlichung. Auch handelt es sich hierbei um eine einstweilige Anordnung, d.h., eine endgültige Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht noch aus. Es ist daher davon auszugehen, dass ähnliche Veröffentlichungen bald wieder bevorstehen – auch hier wird in vielen Einzelfällen zu prüfen sein, ob die jeweiligen Veröffentlichungen rechtmäßig sind.

Bewertungsportale, Apps und Presseberichte bieten zur schnellen Recherche vielfältigste Möglichkeiten. Nicht immer ist der Übergang von redaktionellen Inhalten zu subjektiven Nutzerbewertungen erkennbar.

So hilfreich und wünschenswert die online abrufbaren Erfahrungsberichte im Grundsatz sind, desto vernichtender können – gerade für kleine und neuere Restaurants, Bars oder Cafés – die Auswirkungen der subjektiven Kritiken von Kunden mit gänzlich unterschiedlichen Erfahrungen und Anforderungen sein.

Dabei findet Mobbing gegen Gastronomen auf unterschiedlichste Arten an unterschiedlichen Orten statt. Klicken Sie oben auf die verschiedenen „Tatorte“ um weitere Informationen zu erhalten.

 

News & More

  • 1
  • 2
  • 3

BGH: Unternehmen muss auch scharfe…

In einem neuen Urteil hat der Bundesgerichtshof festgestellt... [more]

LG Hamburg: Google ist doch…

Snippets sind kurze Auszüge aus einer Webseite, die... [more]

BGH: Kein datenschutzrechtlicher Anspruch auf…

Auch aus Datenschutzrecht kann ein Arzt keine Löschung... [more]

Bundesarbeitsgericht: Keine Verwirkung eines Schmerzensgeldanspruchs…

In seinem Urteil vom 11.12.2014 entschied das Bundesarbeitsgericht... [more]

EuGH bestätigt Recht auf Vergessenwerden…

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zum Recht auf... [more]

DIVSI veröffentlicht "Entscheider-Studie zu Vertrauen…

Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im... [more]

Neue Studie "Mobbing und Cybermobbing"…

Das Bündnis gegen Cybermobbing hat eine neue Studie... [more]
















Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

  +49 (0)30 / 33 00 60 60 - 0

  +49 (0)30 / 33 00 60 60 - 1

  kanzlei[at]cybermobbing24.de

 
Spamschutz: Welches Wort wird gesucht? Re**tsanwa*t
 

In einer fremden Stadt und mal eben auf dem Smartphone gucken, wo in der Nähe ein gutes Restaurant ist?

Anbieter wie Qype, Ciao und Tripadvisor sind kaum noch wegzudenken, wenn man z.B. wissen möchte, wo es sich gut speisen lässt und der Cocktail in besonders ansprechender Atmosphäre serviert wird. In diesen und zahllose andere Bewertungsportalen (teils allgemein, teils mit spezieller Ausrichtung) wird fast jedes Restaurant bewertet, egal wie neu oder klein es ist. Über die gängigen Suchmaschinen sind diese Bewertungsportale in der Regel schnell auffindbar und meist unter den Toptreffern. Für jeden Gaststättenbetreiber sind diese Onlinebewertungen ein wichtiger Teil des Marketings geworden. Können gute Kritiken einem Restaurant viel Zulauf bescheren, können einzelne schlechte Kritiken selbst für renommierte Lokalitäten verheerend wirken.

Auch die Behörden bedienen sich mittlerweile dem Internet, um die Qualität einzelner Restaurants zu veröffentlichen. So sieht § 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches eine Veröffentlichungspflicht für bestimmte Verstöße gegen das Lebensmittelrecht vor.